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Zen - Versuch einer Annäherung


Was ist ZEN? Das läßt sich nicht erklären, nur tun!

Ich kann zeigen, wie man Zen praktiziert, also Grundzüge der Körperhaltung beim Zen, der Atmung und der Geisteshaltung erklären und wir können gemeinsam Zen üben. Das ist alles. Zen ist Übung.

Zen ist für mich eine Lebenshaltung geworden.
Zen braucht mich, so wie ich Zen brauche.
Zen verändert mich, ohne dass ich erklären kann, wie.
Zen hilft mir, aufmerksam zu sein bzw. zu werden auf das, was jetzt gerade da ist.


Um mehr zu erklären, sollen daher ZEN-Meister zu Wort kommen:

"die Unbeweglichkeit des Zazen ist vielleicht die höchste Form von Aktivität. Die Stille des Zazen ist, vielleicht, die höchste Form der Sprache. So ist unsere Praxis"

"In der Praxis des Zazen entdecken wir zuerst, daß wir einen Körper haben, daß wir ein Körper sind. Diesen Körper entdecken wir in seiner hervorragenden Würde, in seiner ganzen instinktiven Weisheit. Wir haben ihn oft vergessen, verkannt, wir haben auf ihn nicht achtgegeben, außer er sandte uns Notsignale in Augenblicken, wo er sich anläßlich eines Mangels, eines Unfalls, einer Krankheit bewußt machte. Wir empfanden dann sein Dasein als ein dramatisches Ereignis in unserem Leben. Beim Zazen entdecken wir diesen Körper in seiner Gesamtheit, in all seinen Möglichkeiten. Diese Wiederentdeckung ist ein Faktor des Gleichgewichts, des Glücks und der Harmonie."

" Wir müssen ständig alles neu beginnen, nicht nur, um unseren Beruf richtig auszuüben, sondern in allem, was unser Leben ausmacht. Wenn wir in unserem Gefühlsleben der Routine verfallen, sterben Partnerschaft und Familie schnell... So ist es auch in unserer Zazen-Praxis: immer den Anfängergeist haben"
(Claude Durix)

"Zazen bedeutet, dass du damit aufhörst, vor dir davonzulaufen. Sei einfach und lasse sein.
Lass dich ganz da sein und nimm deine negative, dunkle Seite an. Was auch immer in dein Bewusstsein eindringt, nimm es wahr, lass es da sein, lass es los und fahre fort mit der Übung.."

(Ama Samy)

"Um etwas Neues zu tun, müssen wir natürlich unsere Vergangenheit kennen, und das ist recht so. Aber wir sollten nicht an irgendetwas, das wir getan haben, festhalten: wir sollten nur darüber nachdenken. Und wir sollten auch eine gewisse Vorstellung davon haben, was wir in Zukunft zu tun haben. Doch Zukunft ist Zukunft, und Vergangenheit ist Vergangenheit; jetzt sollten wir an etwas Neuem arbeiten. Das ist unsere Haltung, und so sollten wir in dieser Welt leben"
(Shunryu Suzuki)


ZEN - Literatur

ZEN - Erwachen zum ursprünglichen Gesicht' von Ama Samy

Lebendiges Zen… wie das Mondlicht und das fließende Wasser' von Claude Durix

ZEN-Geist - Anfänger Geist' von Shunryu Suzuki




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Theorien zur Befundung
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