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HINTERGRÜNDE



NAIKIDO wurde von Josef Hartl aus langjähriger Erfahrung mit
ZEN, Shiatsu, verschiedenen Methoden der Körperarbeit und NAIKAN entwickelt.

NAIKIDO-PrakikerInnen sind TrainerInnen für Berührungskommunikation.
Mehr Informationen unter www.naikido.at

In der NAIKIDO-Praxis wird auf die Verbindung von Körper und Geist großer Wert gelegt, dabei spielt die eigene Bewusstwerdung und Geistesschulung eine große Rolle, die Voraussetzung ist, um diese Arbeit überhaupt durchführen zu können. Die Methoden, die dazu angewandt werden, sind ZEN und NAIKAN.

ZEN

Das ist die Basis! Um Zen zu praktizieren, sind 3 Dinge nötig:

  • Körperhaltung
    aufrechte Haltung im Sitzen
  • Atmung
    ruhig den Atem fließen lassen, und mit der Aufmerksamkeit beim Unterbauch = Hara bleiben
  • Geisteshaltung
    nichts festhalten, nichts unterscheiden, alles kommen und gehen lassen,

ZEN ist die Basis einer guten Naikido-Behandlung. Es ermöglicht, während der Behandlung jetzt ganz da zu sein und absichtslos das zu tun, was jetzt gerade nötig ist.
Damit wird die Behandlung zu einer gemeinsamen Meditation und Kommunikation ohne Worte, einfach durch Berührung.


Nähreres hier: Zitate zu Zen



NAIKIDO-Shiatsu = Berührungskommunikation

absichtslos
individuell
intuitiv

..das ist die Qualität der Berührung in der NAIKIDO-Praxis.

Der Körper ist intelligent und weiß, was er braucht.


NAIKAN

NAIKAN bedeutet Innenschau, und ist eine Methode, aus einem anderen Blickwinkel die Beziehungen zu wichtigen Menschen im eigenen Leben anzusehen.

Im NAIKAN werden 3 Fragen gestellt:

Die 3 Naikan-Fragen lauten: (ohne Wertung!)

  1. Was hat eine Person für mich getan? zB Was hat meine Mutter für mich gemacht?
  2. Was habe ich für eine Person getan? zB Was habe ich für meine Mutter gemacht?
  3. Welche Schwierigkeiten habe ich einer Person bereitet? Welche Schwierigkeiten habe ich meiner Mutter bereitet?


Nur diese 3 Fragen, keine anderen, ohne Beurteilung in gut und schlecht, richtig oder falsch.

NAIKAN bewertet die Erinnerungen nicht; es geht um ganz konkrete alltägliche Situationen, um scheinbare Kleinigkeiten. Die vierte Frage, nämlich, welche Schwierigkeiten andere mir gemacht haben, liegt nicht in meiner Verantwortung und wird daher beim NAIKAN nicht beachtet.

Um das Erinnern zu erleichtern, gelten diese Fragen jeweils für einen Zeitabschnitt von ca 4 Jahren, beginnend mit dem Alter, in dem diese Person in mein Leben getreten ist bis zur Gegenwart oder dem Abschied von dieser Person.


NAIKAN ist eine Möglichkeit

  • die eigene Wahrnehmung zu verbessern
  • ehrlicher zu sich selbst zu sein
  • die Freiheit im Handeln zu erkennen
  • innerlich 'Frühlingsputz' zu machen
  • usw.
Üblicherweise wird NAIKAN eine ganze Woche lang geübt, es gibt aber auch andere Möglichkeiten - mehr Informationen: www.insightvoice.at























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